47 Rettungsdiensteinsätze
Rollerfahrer bei Unfall auf Mülheimer Straße schwer verletzt
Heißer Donnerstag für die Feuerwehr
Ratingen. Die Ratinger Feuerwehr war durch die beiden schweren Unfälle auf der A52 ohnehin schon mit zahlreichen Kräften im Einsatz. Doch auch darüber hinaus hatte sie am Donnerstag alle Hände voll zu tun.

Bereits kurz nach 6 Uhr am Morgen verunglückte ein Rollerfahrer auf der Mülheimer Straße. Eine Zeugin beobachtete, wie der 45-jährige Mann in Höhe der Hausnummer 14 mit seinem Kleinkraftrad auf die Gegenfahrbahn geriet, stürzte und über den Asphalt rutschte. Die Autofahrerin leistete umgehend Erste Hilfe und informierte die Rettung. Der Mann wurde noch an der Unfallstelle notärztlich versorgt und anschließend mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Die Ursache des Sturzes konnte die Polizei noch nicht klären, sie geht aber davon aus, dass es sich um einen so genannten Alleinunfall handelt.

Am Nachmittag musste die Feuerwehr dann schon wieder nach Breitscheid. Am Lintorfer Weg war gegen 15.30 Uhr ein Mähdrescher in Brand geraten. Ursache war eine defekte Bremse, der Fahrzeugführer konnte das Feuer bereits vor Eintreffen der Feuerwehr unter Kontrolle bringen. Die überhitzte Bremse wurde mit einem Hochleistungslüfter gekühlt, um nicht durch zu plötzliches Abkühlen weiteren Schaden zu verursachen. Am frühen Abend wurde dann eine Ölspur in Ratingen-West gemeldet, die einige Feuerwehrleute lange band.

Und auch der Rettungsdienst war schwer beschäftigt. Seit Dienstbeginn bis 18.30 Uhr musste er 47 Einsätze fahren. Zweimal war sogar der Rettungshubschrauber schon auf dem Weg nach Ratingen, konnte den Einsatz jedoch abbrechen.




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