Ehrenamtliche Lernpaten verhelfen Kindern zum Schulerfolg
Caritas sucht Förderer für die Anschlussfinanzierung ab Sommer 2012
Ein tolles Projekt steht auf der Kippe
Ratingen-West. Die Szene wirkt vertraut. Nenath Ravindran, der die sechste Klasse der Käthe-Kollwitz-Realschule besucht, sitzt vor einem Aufgabenheft und dekliniert Nomen. Neben ihm sitzt Wolfgang Markewitz und schaut ihm aufmerksam über die Schulter. Wenn Nenath einen Fehler macht, weist Markewitz ihn darauf hin. Aber er muss nicht oft eingreifen, Nenath macht das gut. Der Junge, dessen Eltern einst aus Sri Lanka eingewandert sind, hat sich in den letzten eineinhalb Jahren von einer Fünf in Deutsch erst auf Vier und inzwischen auf eine Drei verbessert. Diesen Erfolg hat er zum allergrößten Teil seinem Lernpaten zu verdanken, Wolfgang Markewitz eben, der bei diesem Caritas-Projekt ehrenamtlich mitarbeitet. Es ist ein wichtiges, tolles Projekt, da sind sich alle einig, die man fragt. Und doch steht es auf der Kippe. weiter


Aufgespießt
Senioren aus dem Treff Ost ennttäuscht vom Sozialausschuss
"Elefant im Porzellanladen"
Ratingen. So viel Publikum hatte der Sozialausschuss des Rates schon lange nicht mehr: 60 Senioren verfolgten die Sitzung am Dienstag. Es handelte sich um Besucher der PC-Kurse im Seniorentreff Ost, die 13 Jahre lang erfolgreich liefen und dann von der Stadtverwaltung Knall auf Fall beendet wurden (das Ratinger Wochenblatt berichtete). Nach den ersten Turbulenzen hatte Sozialdezernent Steuwe noch eine einvernehmliche Lösung in Aussicht gestellt. Doch daran sind nach dem Verlauf der Ausschusssitzung Zweifel angebracht. Die 60 Besucher werden das Rathaus jedenfalls nicht sonderlich zufrieden verlassen haben. Denn ein Antrag der SPD, der den Wünschen der Senioren entsprach, fand keine Mehrheit.
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Seniorentreff Ost
Noch ist eine zufriedenstellende Lösung für die PC-Kurse nicht in Sicht
Zu spät, zu teuer, zu wenig
Ratingen. Unabhängig vom streckenweise irritierend schroffen Tonfall der Auseinandersetzung (siehe oben) zeichnet sich bei der Neugestaltung der PC-Kurse für Senioren in Ratingen-Ost bislang auch inhaltlich noch keine befriedigende Lösung ab. Das angedachte Modell, dass Cornelia Wilke ihre beliebten Kurse künftig unter dem Dach der Volkshochschule gibt, klingt zwar in der Theorie viel versprechend. Doch im Detail knirscht es noch gewaltig, wie in der Sitzung des Sozialausschusses am Dienstag deutlich wurde. weiter


Ev. Kirche
Presbyterium nach Rücktritten nicht mehr handlungsfähig. Kirchenkreis zieht Notbremse
"Übergangsregierung" in Homberg
Ratingen. 2012 sollte rund um die Christuskirche ein Jahr der Feiern werden – wird das evangelische Gotteshaus doch 100 Jahre alt. In der Führungsstruktur der evangelischen Gemeinde Homberg knirscht es allerdings ordentlich im Gebälk: Durch eine stattliche Zahl von Rücktritten wurde das Presbyterium so dezimiert, dass es schließlich handlungsunfähig war. So war der Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann gezwungen, einen „Bevollmächtigten-Ausschuss“ einzusetzen – eine Art „Übergangsregierung“, wie es Superintendent Frank Weber am Dienstag bei einem Pressegespräch im Haus am Turm formulierte. An diesem Termin nahmen mit Assessor Jürgen Artmann und Scriba Frank Schulte auch die beiden weiteren Mitglieder des Kreissynodalvorstandes teil. Ihr gemeinsames Ziel ist es, die evangelische Kirchengemeinde Homberg wieder handlungs- und damit zukunftsfähig zu machen. weiter


Altweiber
Wieder Programm für Kinder und Jugendliche
Open-Air und Disco-Flair
Ratingen. Die Kinder feiern im LUX, die Jugendlichen auf dem Marktplatz und in der Stadthalle – das ist auch in diesem Jahr wieder die Devise an Altweiber. So soll am Donnerstag, 16. Februar, das Feiern in geordneten Bahnen verlaufen – erste Erfolge dieses Konzepts waren in den Vorjahren schon zu verzeichnen.
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Stadt warnt
Eis auf Teichen noch lange nicht tragfähig
Betreten verboten!
Ratingen. Sibirische Kälte in Ratingen – und schon sind die ersten Teiche und Gewässer zugefroren. Das wiederum kann vor allem Kinder dazu verlocken, die vermeintlich tragfähigen Eisflächen zu betreten. Die Feuerwehr Ratingen und das Stadtamt Kommunale Dienste weisen daher darauf hin, dass dieses Verhalten Lebensgefahr bedeuten kann.
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Kulturausschuss
Kontroverse Debatte über die Zukunft des Trinsenturms
Hauchdünne Mehrheit für Puppen- und Spielzeugmuseum
Ratingen. Der Trinsenturm könnte zu einem Puppen- und Spielzeugmuseum werden – „könnte“, weil der Ausschuss für Kultur- und Tourismus in seiner Sitzung am Donnerstag nur mit einer dünnen Mehrheit von elf zu acht Stimmen für den entsprechenden Verwaltungsvorschlag votierte. CDU und Bürger-Union hatten sich für die Neuausrichtung ausgesprochen, SPD, Grüne, FDP und Ratinger Linke wollen den Turm als Ausstellungsort für eine ominöse „freie Szene“ etablieren. Die endgültige Entscheidung trifft der Rat in seiner Sitzung am 14. Februar. weiter


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